Schola Cantorum Basiliensis

News


23.05.2013 - Kursbroschüre 13/14
Kurse 2013/14, die neue Broschüre ist erhältlich in den Sekretariaten der Musikschulen oder Online hier.
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21.04.2013 - Historische Blasinstrumente im Sacro Convento von Assisi

Im Sacro Convento von Assisi befindet sich eine kleine Anzahl historisch äusserst interessanter Holzblasinstrumente, die sich momentan beim Basler Instrumentenbauer Giovanni Tardino zur Untersuchung und zum Nachbau befinden.

Aus diesem Anlass finden ein Studientag mit Beteiligung internationaler Expertinnen und Experten sowie ein Ensembleprojekt zu Musik aus Assisi mit Abschlusskonzerten in Basel und Assisi statt.

Studientag:
Historische Blasinstrumente im Sacro Convento von Assisi - Geschichte, Verwendung, Restaurierung
Sonntag, 5. Mai 2013, 13.30 - 17.30 Uhr
mit Martin Kirnbauer, Laura Pontecorvo, Giovanni Tardino, Giulia Festa
Detailprogramm hier.
Eintritt frei. Gäste herzlich willkommen.

Ensembleprojekt für Studierende der Schola Cantorum Basiliensis:
Montag, 6. Mai - Freitag, 10. Mai 2013
Musik aus Assisi und aus der franziskanischen Tradition
Leitung: Bruce Dickey und Charles Toet

Abschlusskonzerte:
Freitag,   10. Mai 2013, 20.15 Uhr, Predigerkirche Basel (Eintritt frei)
              detailliertes Konzertprogramm hier
Sonntag, 12. Mai 2013, 18.00 Uhr, Basilica - Sacro Convento di San Francesco in Assisi

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11.04.2013 - Erster Preis

Der Cembalist und Organist Adrien Pièce (Klassen Andrea Marcon und Lorenzo Ghielmi) wurde beim XIV. Concorso di clavicembalo "Gianni Gambi", Pesaro, mit dem 1. Preis ausgezeichnet, der sich aus einem Preisgeld sowie drei Konzertengagements in Italien zusammensetzt.

Der internationale Concorso di clavicembalo "Gianni Gambi" wird am Konservatorium Pesaro ausgetragen, der Wirkungsstätte des frühverstorbenen, italienischen Cembalisten Gianni Gambi, zu dessen Gedenken der Wettbewerb gestiftet wurde.

Wir gratulieren Adrien Pièce herzlich!

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11.04.2013 - Wettbewerbserfolg

"Das beste junge Barockensemble des Jahres 2013 heißt Der Musikalische Garten" - so titelt der Saarländische Rundfunk auf seiner Website. Der Musikalische Garten, das sind drei Studentinnen bzw. Absolventinnen der Schola Cantorum Basiliensis: Karoline Echeverri (Violine), Annekatrin Beller (Violoncello) und Daniela Niedhammer (Cembalo). Sie wurden am 6. April im Rahmen des Förderpreises Alte Musik 2013 des Saarländischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik im Saarland mit dem 1. Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Der Name "Förderpreis Alte Musik" ist dabei Programm: im Zentrum steht nicht der Konkurrenzgedanke, sondern die Unterstützung herausragender Leistungen junger Ensembles auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis . So werden denn aus sämtlichen Bewerbungen auch nur drei Ensembles eingeladen, die in einem viertägigen Meisterkurs mit einem renommierten Spezialisten der historisch informierten Aufführungspraxis diejenigen Werke ausarbeiten, mit denen sie sich im Konzertfinale präsentieren. Dieses findet vor einer Jury und Publikum statt. Jedes der Ensembles wird mit einem Preis ausgezeichnet, wobei der 1. Preis mit dem höchsten Preisgeld sowie einer Produktion beim SR und einem Konzertengagement beim Festival "Tage Alter Musik im Saarland" verbunden ist. Ausserdem wird ein Publikumspreis verliehen.

Mehr Informationen hier.

Audiofile

Wir gratulieren dem Ensemble Der Musikalische Garten herzlich!

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21.03.2013 - ehrenvolle Auszeichnungen

Der Cembalist Jean-Christophe Dijoux (Klasse Jörg-Andreas Bötticher, Generalbass) hat beim renommierten Telemann-Wettbewerb von einer hochkarätig besetzten Jury den Sonderpreis für stilgerechtes Generalbassspiel sowie mit seinem Ensemble Les Eléments den Urtext-Preis erhalten.

Der 7. Internationale Telemann-Wettbewerb wurde vom 10. - 17. März 2013 in Magdeburg, der Geburtsstadt des Komponisten, durchgeführt und war dieses Jahr für Kammerensembles ausgeschrieben. Zum Wettbewerb wurden 33 Teilnehmende aus 15 Ländern in 8 Ensembles zugelassen.

Herzliche Gratulation!

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20.03.2013 - Transformationen instrumentaler Klanglichkeit am Beispiel der frühen italienischen Viola da gamba

Ein Symposium und Konzert der Schola Cantorum Basiliensis - Hochschule für Alte Musik in Zusammenarbeit mit dem Museum für Musik

3. und 4. Mai 2013
Museum für Musik, Basel, Im Lohnhof 9, Roter Saal

Weitere Informationen hier.

Programm des Konzertes

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04.03.2013 - Studientag Generalbass 2013
Dienstag, 5. März 2013
9.30 - 19.30 Uhr, Kleiner Saal der Musik-Akademie

GENERALBASSSTUDIENTAG


Klassen  Jörg-Andreas Bötticher und Jesper B. Christensen

Vorträge, Präsentationen von aktuellen Masterarbeiten mit Diskussionen, Workshop und Vortragsabend mit Stücken aus dem Workshop

Eintritt frei
Gäste willkommen

Details zum Programm hier.
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15.02.2013 - Zwei Erste Preise an internationalen Wettbewerben

Die Cembalistin Ksenia Semenova (Klasse Andrea Marcon) hat den Ersten Preis beim II. internationalen Andrey Volkonsky Cembalo Wettbewerb gewonnen, der vom Staatlichen Konservatorium Peter Tschaikowsky Moskau vom 27.01. - 04.02.2013 organisiert wurde. Die Jury unter dem Vorsitz von Aleksej Ljubimov hat Ksenia Semenova den Preis einstimmig zugesprochen.


Das Ensemble Cafebaum, bestehend aus Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis sowie des Konservatoriums  Amsterdam (Early Music Department) hat den Ersten Preis beim internationalen Nachwuchswettbewerb der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. gewonnen. Verbunden mit dem Preis ist ein Konzert im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen am 19. Mai 2013 (mehr Informationen zum Wettbewerb hier).
Die Musiker des Ensembles Cafebaum haben sich 2009 als Mitglieder des European Union Baroque Orchestras kennengelernt.  Ihren Namen leiten sie vom Leipziger Kaffeehaus „Zum Arabischen Coffeebaum“ ab, einer der traditionsreichsten und ältesten Kommunikationsstätten Europas – denn für das Ensemble ist der kommunikative Aspekt des Musizierens von besonderer Bedeutung.
In seinem Debutjahr 2012 wurde Cafebaum als Jeune Ensemble in residence des Festivals Centre Culturel et de Rencontre d'Ambronay (Frankreich) eingeladen. Das Ensemble hat sich bereits auf verschieden Festivals in Italien und der Schweiz präsentiert, u.a. beim Gaudete! Festival, dem Festival Liaisons und beim Festival Pavia Barocca.
www.cafebaum.eu


Wir gratulieren allen PreisträgerInnen herzlich!

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14.02.2013 - Studientage Improvisation 2013

Concerto

18. - 19. März 2013
Kleiner Saal der Musik-Akademie Basel

Vorträge, Workshops, Konzerte und ein Roundtable

mit Dirk Börner, Hélène Diot, Arthur Godel, Gaël Liardon, Agnese Pavanello, Bastien Terras

sowie mit der Forschungsgruppe Basel für Improvisation:
Nicola Cumer, Emmanuel Le Divellec, Rudolf Lutz, Sven Schwannberger und Markus Schwenkreis

Eintritt frei, Gäste willkommen!
Anmeldung erwünscht, mailto: markus.schwenkreis@fhnw.ch

Der typische "Concerto-Stil" steht im Mittelpunkt der Studientage Improvisation 2013 und mit ihm zahlreiche Fragen der Formbildung, des kontrollierten Extemporierens und harmonischen Gestaltens virtuoser Allegro-Sätze oder kantabler Adagios. Auch soll dem Einfluss nachgegangen werden, den dieser Formtyp in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf andere Gattungen ausübte, und die Gestaltung von Präludien, Fugen und Choralvorspielen mit Hilfe von Ritornellen am praktischen Beispiel erprobt werden.

Detailprogramm und mehr Informationen hier.

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02.02.2013 - IN 2013

Instrumentennachmittag am Samstag, 2. Februar

Der Instrumenten-Nachmittag ist ein gemeinsames Informationsangebot der Musikschulen der Musik-Akademie Basel.
Von 14 bis 17Uhr werden im "Haus am Rosengarten" sowie im Klaus-Linder-Saal (Blockflöte) nahezu alle Instrumente und Fächer vorgestellt, die an der Allgemeinen Schule der SCB unterrichtet werden. Die Instrumente können angefasst, gehört und ausprobiert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer stehen gerne für eine Beratung bereit. Zwischen 15 und 16Uhr präsentieren Schüler/innen und Lehrer/innen ausserdem etliche Instrumente im rahmen eines kleinen Konzertes.
 Wir möchten damit einen Eindruck unserer Angebote vermitteln und eine Orientierungshilfe bei der Wahl des richtigen Instruments bieten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zum Flyer
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01.02.2013 - CD Neuerscheinungen (Feb. 2013) Hayes und Hasse


WILLIAM HAYES (1708-1777)
Six
Cantatas (174), Ode Orpheus & Euridice (1735)

GLOSSA GCD 922510 (2 CD) |
www.glossamusic.com 

Mirjam Berli (Sopran), Ulrike Hofbauer (Sopran), Evelyn Tubb (Sopran)
Paul Bentley (Tenor), Daniel Cabena (Countertenor), David Munderloh (Tenor)

The SCB Hayes Players
Chor der Schola Cantorum Basiliensis
Anthony Rooley, director

Fotos von Susanna Drescher aus den Aufnahme-Sessions:


Cantata I: A winter scene at Ross in Herefordshire
for tenor, violoncello obbligato and basso continuo
(Paul Bentley, tenor)

Cantata II: Why, Lysidas, shou’d Man be vain
for soprano, 2 violins and basso continuo
(Mirjam Berli, soprano)

Cantata III: While I listen to thy voice, Chloris
for tenor, ‘Violoncello e Cembalo / Cembalo e Contra Basso’
(David Munderloh, tenor)

Cantata IV: Chloe’s dream
for soprano, 2 violins and basso continuo
(Evelyn Tubb, soprano)

Cantata V: To Venus a rant
for tenor and basso continuo
(David Munderloh, tenor)

Cantata VI: An ode to Echo
for soprano, traverso, 2 violins, viola, violoncello obbligato, double bass and basso continuo
(Evelyn Tubb, soprano)

*

CD II Orpheus & Euridice (1735)

An ode: When the fair consort in th’Elysian choir
for soprano, alto, tenor, choir, 2 oboes, 2 violins, viola, violoncello, bassoon, cembalo obbligato and basso continuo (Ulrike Hofbauer, soprano | Daniel Cabena, alto | Paul Bentley, tenor)


Neben Georg Friedrich Händel, der dominierenden Figur der englischen Musik in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, lassen sich überraschende Entdeckungen machen, wie etwa die Kompositionen von William Hayes (1708-1777). Seine Kantatenzyklus von 1748 bietet originelle und amüsante Texte, veredelt mit aussergewöhnlicher Instrumentation und durchsetzt mit anmutigen musikalischen Einfällen. Hayes Wahl der Tonarten und der Instrumente wechselt von einem Werk zum nächsten, während Thema und Text auf ungewöhnliche Weise die individuelle Umgebung und das Milieu spiegeln, in denen sich Hayes als hochgeachteter Lehrer der Universität Oxford bewegt hat.

Eine ungewöhnlich reife Komposition begegnet uns mit "Orpheus and Euridice: an Ode" 1735). Es ist kaum zu glauben, dass er dieses Stück als Teil der Prüfungsanforderungen zum akademischen Grad des "Bachelor of Music" in Oxford komponiert hat. Die Handlung konzentriert sich ausschliesslich auf die Szene von Euridices fehlgeschlagener Rückkehr aus der Unterwelt. Hayes präsentiert uns eine faszinierende psychologische Studie der beiden Liebenden zwischen Verlangen und Verlust.

Anthony Rooley und Sänger und Instrumentalisten der Schola Cantorum Basiliensis geben nach der glanzvollen Veröffentlichung von Hayes grosser Ode "The Passions" im Jahr 2010 eine neuen Einblick in das noch weitgehend unbekannte kompositorische Oeuvre von William Hayes und zeigen damit ein weiteres Mal, dass Hayes zu Recht als einer der führenden Musiker Englands seiner Zeit gelten kann.





JOHANN ADOLF HASSE (1699-1783)
La Contadina
Intermezzi in musica (Naples, 1728) – Libretto attributed to Bernardo Saddumene

Michele Mascitti (1664-1760)
Concerto op. 7 nº 3 a sei stromenti (1727. G major)

GLOSSA GCD 922511 | www.glossamusic.com

* * *
Graciela Oddone, soprano
Lorenzo Regazzo, bass-baritone
Ensemble Arcadia
Attilio Cremonesi, director

* * *
Johann Adolf Hasse war mit 29 Jahren gerade auf seiner ersten Reise durch Italien, als er 1728 La Contadina in Neapel schrieb. Die Musik des Intermezzos, voll Witz und Temperament, hatte so grossen Erfolg, dass bis 1769 insgesamt 38 Produktionen an europäischen Opernhäusern nachgewiesen werden können. Das Stück war einer der Schlager des 18. Jahrhunderts.

Es ist kaum zu glauben, dass das Werk zur selben Zeit komponiert wurde wie Johann Sebastian Bachs Kantaten und Passionen. Hasses Erfolg resultiert aus einem inspirierten Libretto voller Humor und derber Erotik sowie aus der ausserordentlich modernen Musik, die bereits alle Charakteristika des späteren "klassischen" Stils enthält. Die zeitlose frische der Rezitative und die individuell geformten Arien sind in der Lage auch ein heutiges Publikum noch zu fesseln.

Zu einer Zeit der neuen Wertschätzung von Komponisten wie Porpora, Vinci und Mancini, sowie Hasse selbst, freuen sich GLOSSA und die Schola Cantorum Basiliensis über die Wiederauflage der schönen Aufnahme von 1999, die nicht nur bekannte Sänger wie Graziela Oddone und Lorenzo Regazzo präsentiert, sondern auch Musiker wie Pablo Valetti, Amandine Beyer, Riccardo Minasi im Orchester unter der Leitung von Attilio Cremonesi vereinigte.

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27.12.2012 - Ringveranstaltung

Historisch informierte Aufführungspraxis und Oper

Ringveranstaltung 2012/2013
des BBT Forschungsprojekts "Opernorte"
und des SNF Forschungsprojekts "Italienische Oper an deutschsprachigen Höfen"

jeweils donnerstags 18-20 Uhr (bei einem/einer ReferentIn)
                          bzw. 18-21 Uhr (bei zwei ReferentInnen)
Musik-Akademie Basel, Klaus Linder-Saal / Zimmer 5-007


„Historische Informiertheit“ eröffnet in Bezug auf Oper einen grossen Handlungsspielraum: Zur Musik treten gestische und schauspielerische Präsentation, Kostüme, Beleuchtung, Dekorationen und vieles mehr hinzu. Jeder dieser Aspekte kann in anderer Weise gegenüber dem Anspruch von historischer Informiertheit verortet werden. Aufgrund dieser spezifischen Ausgangssituation ist das Spektrum des heutigen praktischen Umgangs mit früher Oper von sehr unterschiedlichen Ansätzen geprägt.

In der Ringveranstaltung werden im Austausch mit international renommierten Opern- und TheaterpraktikerInnen aktuelle Perspektiven auf den Umgang mit historisch Überliefertem aufgezeigt.

Mehr Informationen sowie das Gesamtprogramm finden Sie hier.

Eintritt frei. BesucherInnen willkommen.

Aktuell:
Donnerstag, 25. April 2013, 18.00 Uhr
Musik-Akademie Basel, Klaus Linder-Saal
Per Forsström
Drottningholms Slottsteater, its Machinery and Decorations - Possibilities or Limitations for Modern Use
Hans-Joachim Scholderer
Das Ludwigsburger Schlosstheater: Denkmal und Spielort heute
Details dazu hier.



ARCHIV: frühere Veranstaltungen

Donnerstag, 18. April 2013
Lars Wittershagen
H. Purcells Dido und Aeneas und A. Vivaldis Juditha triumphans als musikalisches Material für interdisziplinäre Theaterabende
Thomas Leininger
"Il teatro alla moda" oder Komponistenarbeit damals und heute - A. Vivaldis Oper Motezuma in der Ergänzung von Thomas Leininger

Details dazu hier.

Donnerstag, 11. April 2013
Christine Cyris
"Orlando-Halluzinationen": ein sinnlich-physikalisches Experiment nach Orlando von G. F. Händel
Michael Koch
"Mein Kopfschuss sitzt nicht. Sandweg & Velte - Die Banditen von Basel": ein Theaterprojekt nach historischer Vorlage

Details dazu hier.


Donnerstag, 21. März 2013
Johannes Keller
Vermittlung zwischen musikalischer Leitung und Regisseur. Berichte aus dem Leben eines Assistenten für Barockoper
Details dazu hier.

Donnerstag, 14. März 2013
Gilbert Blin
"The Reflections of Memory". Review of his Stage Work on Early Opera
Details dazu hier.

Donnerstag, 7. März 2013
Sigrid T'Hooft
Affect-Control and Regulated Language of the Rhethorical Body in Baroque Stage Productions - Irritation or Fascinating Inspiration
Details dazu hier.

Donnerstag, 24. Januar 2013
Georg Nigl
Der Sänger als Interpret. Historische Information - zeitgenössische Musik: Fragen, Problemstellungen, praktische Erfahrungen

Details dazu hier.


Donnerstag, 17. Januar 2013
Monika Wohlrab
Das barocke Kostüm - "Authentizität" und die Anwendbarkeit auf heutigen Bühnen
Eva Mühlenbeck
Das Kostüm als künstlerische Ausdrucksform bei der Gestaltung von Bühnencharakteren
Details dazu hier.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Milo Rau
Theorie und Praxis des Reenactments in Theater, Film und Bildender Kunst
Details dazu hier.

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27.12.2012 - Ars vivendi

Ars vivendi

Musiktheater über die Lebenskunst
von CapriConnection & Schola Cantorum Basiliensis

mit Madrigalen von Claudio Monteverdi, Orazio Vecchi, Carlo Gesualdo, Luzzasco Luzzaschi u.a.

Nach der erfolgreichen Musiktheaterproduktion "Ars moriendi", die 2011 auch zur Theaterbiennale "Impulse" eingeladen wurde, gehen CapriConnection mit "Ars vivendi" erneut eine Kooperation mit der Schola Cantorum Basiliensis - Hochschule für Alte Musik ein. Unter der musikalischen Leitung von Anthony Rooley stehen Madrigale von Monteverdi und weiteren Komponisten des italienischen Frühbarock im Zentrum der musikalischen Recherche. Interviews mit verschiedenen Lebenskunst-Experten und andere Quellen bilden die textliche Grundlage für die szenische Arbeit.

Von und mit Susanne Abelein, Hans Jürg Müller, Ursula Reiter, Peter Zumstein
Gesang: Regina Dahlen, Jenny Högström, Lior Leibovici, Tiago Mota, Mathias Spoerry, Maria Weber
Orgel/Cembalo: Joan Boronat Sanz
Laute: Ziv Braha

Szenische Leitung: Anna-Sophie Mahler
Musikalische Leitung: Anthony Rooley
Bühne: Duri Bischoff
Kostüme: Mirjam Egli
Licht: Brigitte Dubach
Produktionsleitung/Dramaturgie: Boris Brüderlin
Produktionsmitarbeit: Christiane Dankbar

Premiere: 27. Februar 2013, 20:00 Uhr, Kaserne Basel (Reithalle)
Weitere Aufführungen: 28. Feb. / 1. / 2. / 4. März 2013, jeweils 20:00 Uhr

Informationen und Reservationen: Tel. +41 61 6666000 www.kaserne-basel.ch
Ticketverkauf: www.starticket.ch
Weitere Informationen auf der Website von CapriConnection.

Eine Koproduktion von CapriConnection und Schola Cantorum Basiliensis/Fachhochschule Nordwestschweiz mit der Kaserne Basel, Theater Gessnerallee Zürich und Theater Hebbel am Ufer Berlin

Gefördert durch
Fachausschuss Theater & Tanz BS/BL
Pro Helvetia
GGG Basel
Ernst Göhner Stiftung
Migros-Kulturprozent
Stiftung Edith Maryon
Schweizerische Interpretenstiftung
Maja Sacher-Stiftung


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19.12.2012 - Neuerscheinung

Das Basler Jahrbuch für Historische Musikpraxis 33(2009) ist erschienen.

Es kann im Fachhandel oder direkt beim Amadeus Verlag bezogen werden.

Oper als "Gesamtkunstwerk" - Zum Verhältnis der Künste im barocken Musiktheater

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort der Herausgeberin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VII

Lydia Goehr: Oper: Agon und Paragone  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Andreas Kotte: "A wood near Athens". Zum Spiel- und Schauraum Bühne
         vom 16. bis ins 19. Jahrhundert  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Bernhard Jahn: Die Künste als Schwestern? Das Zusammen- und
         Gegeneinanderwirken der Künste in der Oper als Problem für die
         zeitgenössische Operntheorie und -praxis  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53

Christine Fischer: Tier und Macht. Oper im Spannungsfeld von Natur
         und Zivilisation  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  67

Sebastian Hauck: La finta pazza in Paris.
         Zum Verhältnis von Commedia all'improvviso und Oper  . . . . . . . . . . . . . . . . .  97

Sebastian Werr: Verführung und Disziplinierung. Strategien der kollektiven
         Vermittlung von Hierarchien beim Münchner Fest von 1722  . . . . . . . . . . . . . . 111

Panja Mücke: Öffentlichkeit und Kommunikationssystem. Das Publikum
         höfischer Opern  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  123

Martina Papiro: Vom Schauraum zur Bildtafel. Die druckgraphische Inszenierung
         der Florentiner Festopern La Flora 1628 und Le nozze degli dei 1637  . . . . . 133

Bruno Forment: Surrounded by Scenery. What Disney Can Teach Us about
         Visual Immersion in the Dramma per Musica  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159

Helena Langewitz: Der abwesende König odert Was macht das Goldene Zeitalter aus?
         L'Arcadia conservata, eine Azione teatrale zur Genesung des Kurfürsten
         Carl Theodor von der Pfalz im Jahre 1775  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  171

Wendy Heller: Loving Theseus. The Spectacle of Feminine Passions
         on the Munich Stage (1662)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197

Luca Zoppelli: Zeitliche Diskontinuität, optische Diskontinuität? Fragen zu einer
         Dramaturgie des Exemplarischen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  213

Michael Maul: "Behilflicher Monsieur", "Liebende Venus" und "Lustiger Arlecchino".
         Die Opernarie auf dem Weg zum Gassenhauer  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231

Jens Roselt: Archäologie der Ereignisse. Performativität und Theaterhistoriographie   255

Christine Fischer, Johannes Keller und Frabcesco Pedrini:
         Wissenschaft und Aufführung. Zur Inszenierungsarbeit an Penelope la casta
         (Alessandro Scarlatti/Matteo Noris, Napoli 1696)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267

Abstracts  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289

Die Abstracts zu den einzelnen Artikeln auf Deutsch und Englisch finden Sie hier.

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27.11.2012 - Kurse Winter 2012/13

Notker Balbulus – ein musikalischer Leseausflug ins 9. Jahrhundert

(WBBS/WBBL) Kurs-Nr.166

Als einer «der wenigen grossen Dichter zwischen dem Evangelium und Dante» wurde Notker Balbulus, der musikalische Dichter aus dem St. Gallen des 9. Jahrhunderts, bezeichnet. Mit dem Evangelium und Dante hat er gemeinsam, dass er hochverehrt – und wenig gelesen wird.
Dabei sind seine Sequenzen (gesungene liturgische Poesie) auch heute noch eine lohnenswerte und spannende Lektüre, insbesondere wenn sie zusammen mit der dazugehörigen Musik und auf dem Hintergrund der damaligen Kulturgeschichte gelesen werden.
Der Kurs bietet die Gelegenheit, sich anhand von ausgewählten Sequenzen Notkers in dieses Leseabenteuer zu stürzen. Neben der genauen Lektüre und Interpretation von Dichtung und Musik wird auch Wissenswertes aus Geschichte und Politik, Handschriftenkunde und Neumennotation etc. vermittelt.
Im Anschluss an den Kurs ist eine eintägige Exkursion in die Stiftsbibliothek St. Gallen geplant, wo u. a. Handschriften des 10. Jahrhunderts mit Aufzeichnungen von Notkers Sequenzen aufbewahrt werden.

Leitung: Philipp Zimmermann, Musikwissenschaftler, Forschungsabteilung der Schola Cantorum Basiliensis

Kurszeiten: Sa 12. Januar 2013, 10-13 und 14.30-17.30h

Exkursion: So 13. Januar 2013, ganztags (verschiebbar)

Ort: Kurs: Musik Akademie, Leonhardsgraben 40, Zimmer 5-007

Teilnehmer/innen: ab 5 Personen, alle Interessierten, Grundkenntnisse in Latein und Notenlesen sind von Vorteil, jedoch nicht Bedingung.

Kursgeld: Kurs und Exkursion (ohne Imbiss und Fahrtkosten): CHF 220
                  nur Kurs: CHF 150 (ohne Imbiss)
                  nur Exkursion: CHF 150 (ohne Imbiss und Fahrtkosten)

Anmeldefrist: Mo 10. Dezember 2012

Anmeldungen hier


Vokalensemble-Projekt     

zum Flyer

Intensive Ensemblearbeit an einem spannenden und vielfältigen Repertoire für Jugendliche und junge Erwachsene.
Dieses Projekt setzt die Arbeit der Frühjahrs- und Herbstkurse 2012 fort, Ziel ist die Bildung eines dauerhaft arbeitenden Ensembles im Rahmen der Schola Cantorum Basiliensis – Allgemeine Schule. Weiter TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen, sängerische Grundkenntnisse und Notenlesen vorausgesetzt. Die definitive Anmeldung erfolgt nach Rücksprache mit dem Ensembleleiter Michel Uhlmann, der jederzeit kontaktiert werden kann.

Leitung: Michel Uhlmann, Stimmbildner und Chorleiter an der Schola Cantorum Basiliensis

Kurszeiten: 1./2. Februar 2013, 1./2. März, 22./23. März, 26./27. März, jeweils freitags von 18 bis 21 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr; Abschlusskonzert am Sonntag, 28. April um 16 Uhr (Vorprobe ab 13Uhr)

Ort: Musik Akademie Basel, Leonhardsgraben 40, Zi 5-007

Kursgeld: CHF 250.-/200.- (erm.)

Anmeldungen: bis 31. Dezember 2012 bitte an michel.uhlmann@fhnw.ch, 079-334 44 11  oder barbara.oppliger@mab-bs.ch


Schnupperkurs Barocktanz

(WBBS/WBBL) Kurs-Nr. 137

Wie tanzte man am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Versaille? Tanz war ein wichtiges Element der höfischen Gesellschaft. Wir lauschen heute gerne wieder den Klängen barocker Musik, aber wie hat man sich dazu bewegt, wie führt man eine Reverenz aus, oder zieht man den Hut? Wir möchten in diesem Kurs Gelegenheit bieten, die unterschiedlichsten Paartänze wie Menuett, Gavotte, Bourrée und Gigue und die sehr beliebten, geselligen Contredances mit einfachem Schrittmaterial kennen zu lernen. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich.

Kleidung: lockere Freizeitkleidung, Stoppersocken oder Gymnastikschläppchen.

Leitung: Barbara Leitherer, Lehrerin für Barocktanz an der Schola Cantorum Basiliensis

Kurszeiten:   Sa 16. März 2013, 10-13 und 15-18h

Ort: Musik Akademie, Leonhardsstrasse 6, Rhythmiksaal

Teilnehmer/innen: 8-20 Personen ohne und mit Vorkenntnissen

Kursgeld:  CHF 110/80 (erm.)

Anmeldefrist:    Mi 25. Februar 2013

Anmeldungen hier

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06.11.2012 - Internationales Symposium 2012

Notkers Hand - Historische Musikpraxis zwischen Rezeptionsgeschichte und Anlasskultur

Internationales Symposium der Schola Cantorum Basiliensis
26. - 28. November 2012

Vorträge, Roundtables, Konzerte

mit

Wulf Arlt (Basel), Walter Berschin (Heidelberg), Calvin Bower (Notre Dame, IN / München), David Ganz (London), Andreas Haug (Würzburg), Felix Heinzer (Freiburg i. Br.), Erika Kihlman (Stockholm), Kelly Landerkin (Basel), Lori Kruckenberg (Eugene, OR), Jeremy Llewellyn (Basel), Susan Rankin (Cambridge), Dominique Vellard (Basel)

Notker Balbulus (gestorben 912), der St. Galler Dichter, Musiker und Gelehrte, dessen Todestag sich zum 1100. Mal jährt, bildet den Ausgangspunkt des diesjährigen Symposiums. Dabei diskutiert ein Kreis internationaler Expertinnen und Experten in einer offenen, diskursorientierten Form miteinander und im Gespräch mit einem interessierten Publikum neuste Forschungsergebnisse zu einem der bedeutendsten und spannendsten kulturhistorischen Phänomene aus dem Gebiet der heutigen Schweiz. In zwei Konzerten werden in Verbindung von Wissenschaft und Praxis die Klangwelt Notkers im Kloster St. Gallen des 9. Jahrhunderts sowie die Notker-Rezeption im Bodenseeraum des 16. Jahrhunderts evoziert.

Details zum Programm im Flyer, den Sie hier herunterladen oder in gedruckter Form beziehen können unter Tel. 061 264 57 57 oder mailto: philipp.zimmermann@fhnw.ch

Teilnahme gratis (ausser Abendkonzert am 27.11.12), Anmeldung erwünscht

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05.11.2012 - Pedro Memelsdorff wird neuer Leiter der SCB

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass

Herr Prof. Dr. Pedro Memelsdorff


zum neuen Leiter der Schola Cantorum Basiliensis (Hochschule für Alte Musik und Allgemeine Schule) gewählt wurde. Er wird sein Amt auf den 1. Januar 2013 antreten.






Foto: Victor Sokolowicz
Pedro Memelsdorff ist derzeit Professor an der Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona, wo er auch das Programm Master in Alter Musik leitet. Zudem ist er Affiliate Researcher an der Utrecht University und Leiter der Seminare für Alte Musik der Fondazione Giorgio Cini in Venedig.
Der in Argentinien geborene Deutsche hat zu Beginn seiner Karriere  an der Schola Cantorum Basiliensis mit dem Renaissance-Baroque Diplom abgeschlossen. Durch seine weltweit erfolgreiche Tätigkeit als Musiker und Musikwissenschaftler ist er an der Musik-Akademie Basel bereits gut bekannt.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz und die Musik-Akademie Basel freuen sich, Pedro Memelsdorff für diese Aufgabe gewonnen zu haben.

Wir wünschen ihm viel Freude und Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.

* * * * *

It is with pleasure to announce that Prof. Dr. Pedro Memelsdorff has been elected Principal of the Schola Cantorum Basiliensis (both the Higher Education and Music School divisions).  He will take up his post on 1st January 2013.

Pedro Memelsdorff is currently Professor at the Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona where he also directs the graduate programme in Early Music.  In addition, he is an Affiliate Researcher at the University of Utrecht and Director of the Early Music seminars at the Fondazione Giorgio Cini in Venice.

Born in Argentina of German origin, he began his career at the Schola Cantorum Basiliensis with the Diploma in Renaissance-Baroque performance.  He is already well-known at the Music Academy Basel by virtue of his success as both performer and musicologist.

The University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland and the Music Academy Basel are delighted to have secured Pedro Memelsdorff for this position.  


Prof. Stephan Schmidt

MUSIK AKADEMIE BASEL
MUSIKHOCHSCHULEN FHNW
Direktor

zum ausführlichen CV (Deutsch)
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09.08.2012 - Studienverzeichnis 2012-13

Das neue Studienverzeichnis für das Studienjahr 2012-13 ist erschienen.

Es kann hier heruntergeladen oder auf dem Sekretariat bezogen werden.



The course book for the 2012-13 academic year is now in print.

It can be downloaded here or can be obtained at the secretaries' office.

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25.10.2011 - Internationale Forschungskooperation
Seit dem Herbstsemester 2011 sind die Musik Akademie Basel / Musikhochschulen FHNW mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg durch eine vertraglich geregelte Forschungskooperation verbunden.

Mehr dazu hier.  
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26.11.2008 - RIMAB - Forschungsdatenbank

RIMAB 
– „Répertoire d’iconographie de la musique ancienne, Basel" – ist  eine online zugängliche Datenbank (www.rimab.ch) für Bild- und Textquellen in der Musik. Sie stellt ein neues, modernes Werkzeug zur Forschung in einem Netzwerk dar und soll den Austausch von Material und Forschungsergebnissen zwischen den – in verschiedenen Ländern und Sprachen arbeitenden – Projektmitarbeitern gewährleisten. Durch die Möglichkeit der flexiblen Verknüpfung von Bilddokumenten mit mehrsprachigen Vokabularen und Klassifizierungssystemen, detaillierten Bildinterpretationen, Primärquellen und Sekundärliteratur, ergeben sich bisher unerreichte Synergieeffekte. Die gesamten Forschungsergebnisse, Material- und Quellensammlungen stehen – nach einer urheberrechtlich notwendigen Registrierung – auch einem interessierten Publikum zur Verfügung.
Das erste Forschungsprojekt der SCB, bei dem RIMAB zum Einsatz kommt, ist „La Grande Écurie – Erforschung und Rekonstruktion der Instrumente und ihres Repertoires am Hof  Ludwigs XIV. und XV“. Durch die Beteiligung von Projekt-MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, MusikerInnen), die an den verschiedenen Teilbereichen der Grande Écurie forschen, und durch die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern (Instrumentenbauer, Musikmuseum Basel, ensemble arcimboldo,
musiques suisses), bündeln sich die notwendigen Kompetenzen, um das Projekt-Ziel zu erreichen: Die klingende Wiederbelebung der Grande Écurie im Hinblick auf die verwendeten Instrumente, die damit zusammenhängende Spielpraxis und das Repertoire. Nicht zuletzt geht es bei diesem vom Schweizerischen Nationalfonds (DORE-Programm) geförderten Projekt um die Erschliessung eines neuen Terrains auf dem Feld der Alten Musik.
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