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Gustav Leonhardt ist am Montag, 16. Jan. 2012, in seinem 84. Lebensjahr in Amsterdam verstorben.
Er kam aus seiner holländischen Heimat nach Basel und studierte 1947-1950 Cembalo bei Eduard Müller an der Schola Cantorum Basiliensis, stand aber auch unter dem prägenden Einfluss seiner Landsfrau Ina Lohr, die für die Theorieausbildung des Instituts verantwortlich war. 1950 legte er das erste Cembalodiplom überhaupt an der SCB ab. Nach Lehr- und Wanderjahren in Wien, übernahm er eine Lehrstelle am Konservatorium Amsterdam, die er bis 1988 inne hatte.
Er blieb der SCB und Basel stets treu und war immer wieder in Kursen an der SCB oder in Konzerten der "Freunde Alter Musik Basel" und anderer Veranstalter der Stadt zu hören. Darüber hinaus war er auch als Dirigent des Barockorchesters la Cetra zu erleben. Seine Einfluss als in aller Welt konzertierender Künstler und als Lehrer auf das Spiel historischer Tasteninstrumente (vor allem: Cembalo, Orgel und Clavichord) war stilbildend und ist kaum zu überschätzen. Auch als Ensembleleiter hinterliess er tiefe Spuren, z.B. durch die Einspielung aller Bach-Kantaten, die er sich mit Nikolaus Harnoncourt teilte.
In den Annalen der Schola Cantorum nimmt Gustav Leonhardt einen herausragenden Platz ein.
SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS - ALLGEMEINE SCHULE
MUSIKSCHULE BASEL
Instrumenten-Nachmittag
Samstag, 11. Februar 2012, 14-17 Uhr
Am Instrumenten-Nachmittag werden alle Instrumente, die an der Allgemeinen Schule der SCB sowie an der Musikschule Basel unterrichtet werden, vorgestellt. Dabei können die Instrumente gehört werden, aber auch selber in die Hand genommen und ausprobiert werden - als Orientierungshilfe bei der Wahl des passenden Instruments.
Zudem finden Konzerte von SchülerInnen und LehrerInnen statt.
Mehr Informationen finden Sie hier.
Franz Benda: Violin Sonatas
Die Schweizer Geigerin Leila Schayegh, Dozentin an der Schola Cantorum Basiliensis, stellt hier einen der wichtigsten Musiker am Hof Friedrichs des Grossen vor, mit einer Quelle seiner Musik, die repräsentativ für das Violinspiel in Deutschland im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts ist. Die Aufnahme der reich verzierten, zugleich hochvirtuosen wie berührend empfindsamen Violinsonaten ist auch ein musikalischer Beitrag zum Jubiläumsjahr des Preussenkönigs, aus der Perspektive seiner hoch berühmten Hofkapelle.
Leila Schayegh (Violine), Vaclav Luks (Cembalo, Fortepiano), Felix Knecht (Violoncello)
Weitere Informationen und Hörproben: GCD 922507
Indian Ragas & Medieval Song
Ken Zuckerman und Dominique Vellard, beide Dozenten an der Mittelalter-Abteilung der Schola Cantorum Basiliensis setzen in der neuen Produktion ihre Erkundungsreise zwischen weit zurückreichenden östlichen und westlichen Musiktraditionen fort. Was die beiden auf der Ebene des Melos demonstrieren, vollziehen die virtuosen Schlagzeuger auf der Ebene des Rhythums im Dialog zwischen persischer und indischer Kultur.
Dominique Vellard (Gesang), Ken Zuckerman (Sarod, Dhotar, Laute), Anindo Chatterjee (Tabla, Dhupki), Keyvan Chemirani (Zarb, Gattam)
Weitere Informationen und Hörproben: GCD 922508
Fracesco Cavalli, Vespro della beata Vergine (Venice 1656)
Cavalli war einer der grössten Komponisten Europas im 17. Jahrhundert. Seine zahlreichen Opern werden noch heute aufgeführt. Weniger bekannt ist er mit seiner grossbesetzten Kirchenmusik, die auf dieser CD mit einem hochkarätigen Ensemble zu entdecken ist. Mit der Wiederauflage dieser SCB-Produktion von 1995 wird ein wichtiger Beitrag zur venezianischen Musik des 17. Jahrhunderts erneut greifbar.
Barbara Borden, Emily van Evera (soprano), Rodrigo del Pozo (alto), Gerd Türk, Mark Padmore (alto/tenor), Markus Brutscher (tenor), Harry van der Kamp, Peter Zimpel (bass)
Concerto Palatino
Bruce Dickey & Charles Toet, direction
Weitere Informationen und Hörproben: GCD 922509
Am 19. Januar kam als eine Koproduktion des Theaters Basel mit La Cetra. Barockorchester Basel und Sängerinnen und Sängern der Schola Cantorum Basiliensis
Richard Wherlocks Choreographie
The Fairy Queen
zu Musik von Henry Purcell
zur Uraufführung.
Henry Purcells "The Fairy Queen" entstand 1692 und ist Musiktheater im wahrsten Wortsinn: Eine Kombination aus Gesang, Szenenspiel und viel Tanz - ein barockes Spektakel, das auf der Grundlage von Shakespeares "Sommernachtstraum" ein Spiel um Liebe, Lust und Eifersucht auf die Spitze treibt.
Genau der richtige Stoff für Ballettdirektor Richard Wherlock, um einen überbordenden choreographischen Reigen für sein Basler Ensemble zu kreieren, unter voller Hingabe an die sinnlichen Qualitäten der Musik, die vom Basler Barockorchester La Cetra sowie Sängerinnen und Sängern der Schola Cantorum Basiliensis unter der Leitung von Andrea Marcon interpretiert wird.
Weitere Termine: 21., 23., 29. & 31. Januar, 1., 4., 12., 17., 24. & 26. Februar, 6., 8., 12., 17., 19. & 30. März
Den Flyer können Sie hier runterladen.
Medienspiegel:
Beitrag auf Radio DRS 2 (DRSaktuell vom 20.01.12)
Impressionen der Produktion auf art-tv
Rezensionen
Meisterkurs Gesang mit Margreet Honig
Vom 8. - 10. Dezember 2011 wurde für die Hauptfachstudierenden Gesang der Schola Cantorum Basiliensis ein Meisterkurs mit der legendären Margreet Honig angeboten.
Lesen Sie dazu die Impressionen eines Teilnehmers hier.
Agnieszka Budzinska-Bennett
Mitglied der Forschungsabteilung der Schola Cantorum Basiliensis (im Rahmen des Projekts The Reconstruction of Performing Conventions in the Aquitanian Repertories of the 11th-13th Centuries)ist für den diesjährigen Kulturpreis "Paszporty Polityki 2011" in der Kategorie klassische Musik nominiert.
Eine Jury aus Kulturjournalistinnen und -journalisten aller bedeutenden Tages- und Wochenzeitungen sowie der wichtigsten Radio- und Fernsehsender Polens hat aus einer Liste von 18 hochkarätigen Vorschlägen drei Personen bzw. Ensembles nominiert.
Der Preis wird seit 1993 von der Wochenzeitung Polityka vergeben. Polityka ist ein anspruchsvolles Nachrichtenmagazin mit grossem Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung und hat wöchentlich rund 2 Millionen Leserinnen und Leser.
Zu den früheren Preisträgern gehören u. a. der Regisseur Andrzej Wajda und der Dichter Tadeusz Rozewicz.
Wir gratulieren Agnieszka Budzinska-Bennett zu dieser ehrenvollen Nominierung herzlich!
Das aus ehemaligen und aktuellen Studierenden der Schola Cantorum Basiliensis bestehende
Daimonion Ensemble
mit Anaïs Chen, Violine
Andrea Inghisciano, Zink
Soma Salat-Zakarias, Gambe
María González, Orgel und Cembalo
hat am diesjährigen Concorso Bonporti in Rovereto (Italien) den
1. Preis sowie den Spezialpreis der künstlerischen Jury
gewonnen.
Der jährlich von der Accademia di musica antica di Rovereto organisierte Concorso Bonporti gehört mittlerweile zu den international renommiertesten Wettbewerben auf dem Gebiet der Alten Musik. Er wird jeweils für Ensembles von zwei bis sieben Mitwirkenden ausgeschrieben. Neben einem Preisgeld umfasst der 1. Preis eine CD-Aufnahme bei Olive Music sowie Konzerte an internationalen Festivals.
Blog zum diesjährigen Wettbewerb.
Wir gratulieren herzlich!
Monodien
Paradigmen instrumental begleiteten Sologesangs in Mittelalter und Barock
Francesca Caccinis
La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina
damals und heute
Samstag, 29. Oktober 2011, 9.15 - 18 Uhr
Internationale Tagung zur Einführung in die Probenarbeit der Opernklasse der Schola Cantorum Basiliensis
Musik-Akademie Basel, Kleiner Saal, Leonhradsstrasse 6
ReferentInnen/Workshop-Leiter: Suzanne Cusick (New York), Kelly Harness (Minnesota), Ilaria Hoppe (Berlin), Adrian La Salvia (Erlangen), Giorgio Paronuzzi (Basel), Manfred Weiss (Dresden)
Der Eintritt zur Tagung ist frei, Anmeldung erwünscht bei
SNF Förderungsprofessorin Dr. Christine Fischer
Das detaillierte Tagungsprogramm kann hier heruntergeladen werden.
Zum Vormerken:
Première der Produktion von La liberazione: Freitag, 11. Mai 2012, 19.30 Uhr
Sicht-Bar/Blinde Kuh Gundeldinger Feld, Dornacher Strasse 192, Basel
Anne Freitag, Traversflöte (Klasse Marc Hantaï)
den 1. Preis und den EUBO-Preis gewonnen.
Mit Keiko Kinoshita (Traverso) und Jonathan Pesek (Cello) erreichten zwei weitere Schola-Absolventen die Endausscheidungen.
Bereits vor zwei Monaten hat Anne Freitag am 7. Johann Heinrich Schmnelzer Wettbewerb, der vom 9. bis 11. Juni 2011 im Rahmen der Internationalen Barocktage Stift Melk stattfand, einen 1. Preis ex aequo gewonnen. Der 3. Preis ging an den Schola-Absolventen Christoph Urbanetz, der in der Klasse von Paolo Pandolfo Viola da gamba studiert hat.
Am 9. Internationalen Schnitger-Orgelwettbewerb, der vom 14. bis 24. Juni im Rahmen des Orgelfestival Holland 2011 in Alkmaar auf historischen Orgeln des 16. bis 18. Jahrhundert durchgeführt wurde, hat
Annette Gfeller, Orgel (Klasse Jörg-Andreas Bötticher)
den 3. Preis (Schnitger-Preis)
erhaltenWir gratulieren herzlich!
Profeti della Quinta
Wir gratulieren all diesen erfolgreichen Musikerinnen und Musikern sehr herzlich!
Das Generalprogramm der neuen Saison der Freunde alter Musik Basel ist erschienen!
Anaïs Chen, Violine (2. Preis)
undChristoph Prendl, Viola da gamba (Sonderpreis für die beste Ausführung eigener Verzierungen)
gleich zwei Studierende der SCB unter den fünf Preisträgern.Wir gratulieren herzlich!
Eine weitere Studentin der SCB, nämlich Magdalena Malec (Cembalo), spielte als Preisträgerin des Internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerbs Leipzig am traditionellen Konzert, das unter dem Motto "Ausgezeichnet!" den Preisträgern des Bach-Wetbewerbs im Rahmen des Telemann-Wettbewerbs eine Konzertplattform bietet.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und seinem Rahmenprogramm unter www.telemann.org
Wiederaufnahme der erfolgreichen Produktion in Chur und Basel und Einladung zum Theater Festival Impulse 2011
Ehrenvolle Einladung
Als einzige Schweizer Theaterproduktion ist "Ars moriendi" zum diesjährigen Theater Festival Impulse, dem "Bestentreffen der Freien Theaterszene" eingeladen worden. Das Theater Festival Impulse findet alle zwei Jahre statt und präsentiert herausragende Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Medienmitteilung
Aussergewöhnliche Musik mit aussergewöhnlichen theatralen Mitteln präsentiert:
"Ars moriendi" ist ein Musiktheaterprojekt der freien Gruppe CapriConnection in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis. Im Zentrum des Projekts steht die "Funeral Musik for Queen Mary" (1693) von Henry Purcell. In einem theatralen Umfeld gelangt Purcells eindrückliche Musik zu neuer Bedeutung.
Inhaltlicher Ausgangspunkt ist eine Diskussionsrunde unter Philosophen aus dem Jahr 1983 über Jean Baudrillards Buch "Der symbolische Tausch und der Tod". Dabei kommen verschiedenste Facetten des allgegenwärtigen, aber verdrängten Todes zum Tragen: besinnliche wie komische, traurige und absurde. Die Musik von Purcell, Lawes, Weelkes u. a. hat die Funktion, den Tod kontinuierlich ins Leben zu integrieren. Das ständige Anstimmen und Verklingen der Töne verweist als Mahnruf auf die letzte aller Wahrheiten: die Endlichkeit des Lebens.
Regie: Anna-Sophie Mahler
Musikalische Leitung: Anthony Rooley
Eine Koproduktion von der Schola Cantorum Basiliensis und CapriConnection mit der Kaserne Basel.
Aufführungen
Chur, Theater: 31. März (Première), 1., 2. & 3. April 2011, jeweils 20.00 Uhr
Plätze zu CHF 38.- bzw. 35.- (AHV) und 19.- (SchülerInnen, Jugendliche)
Vorverkauf: Tel. 081 252 66 44
theaterchur.ch
Basel, Kaserne: 7. & 8. April 2011, jeweils 20.00 Uhr
Plätze unnumeriert zu CHF 35.- bzw. 20.- (reduziert),
Vorverkauf: Tel. 061 666 60 00
kaserne-basel.ch
Aufführungen im Rahmen des Theater Festivals Impulse 2011
Düsseldorf, Schauspielhaus: 3. Juli 2011
Bochum, Kammerspiele: 5. Juli 2011
festivalimpulse.de
Flyer herunterladen
Medienspiegel:
Gesammelte Rezensionen und Pressebereichte (PDF, 4 MB)
Bericht Rooley/Mahler Basellanschaftliche Zeitung
Rezension Basellandschaftliche Zeitung vom 12.06.10
Rezension Basler Zeitung vom 12.06.10
Vorschau auf die Berliner Aufführungen im tip Berlin. Juni 2010
Hören Sie den Kurzbericht auf DRS2 aktuell vom 11.06.10
Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel
Klangwandeln im Zeitlabyrinth der Bibliothek
Schauspiel, Oper, Tanz, Konzert - nahezu alle theatralen und musikalischen Formen wurden im 17. und 18. Jahrhundert bei Hofe genutzt, um Besitz zu ergreifen: Besitz von den Orten, an denen sie aufgeführt wurden. Neue Gebäude, Säle, Gärten wurden über das theatrale Bespielen in den Herrschaftsbereich eingegliedert und vorgestellt.In barocker Tradition machen sich die Studierenden der SCB die Vera Oeri-Bibliothek mit Musik, Tanz und Theater zu eigen, wecken verborgene Klänge. Die zahlreichen Aufführungsorte wollen dabei vom Publikum selbst erschlossen, selbst erlaufen sein
Mit Musik von Cavalli, Frescobaldi, Händel, Jommelli, Marais, Monteverdi, Mozart, Salieri, Scarlatti, Telemann u. v. a. m.
Konzeption, Dramaturgie: Chrsitine Fischer
Regie: Manfred Weiss
Choreopgraphie: Barbara Leitherer
Musikalische Leitung: Francesco Pedrini
Eintritt frei, Kollekte
Reservation jedoch erforderlich beim Empfang der Musik-Akademie Basel (Öffnungszeiten)
Mehr Informationen
MUSIK ZU OSTERN AUS DEM PARIS DES 13. UND 14. JAHRHUNDERTS
Motetten, Conductus und Rondelli von Philippe dem Kanzler und anonymen Meistern
ensemble Peregrina
Agnieszka Budzinska-Bennett, Gesang und Harfe
Kelly Landerkin, Gesang
Lorenza Donadini, Gesang
Baptiste Romain, Fidel und Rebec
Das Kreuz ist eines der zentralen Symbole des christlichen Abendlandes. In Dichtung, Malerei und Musik hat es zahllose Künstler zu eindrücklichen Meisterwerken angeregt, die durch ihren tiefen Gehalt und ihre gesteigerte Expressivität beeindrucken. Die CD stellt einige der schönsten Beispiele im Bereich der liturgischen Dichtung und Musik aus Paris sowie aus weiteren, französisch beeinflussten Zentren des ausgehenden Mittelalers vor.
MUSIK AM HOF DER MEDICI AUF CRISTOFORIS FRÜHEM PIANOFORTE (ca. 1730)
Werke von Lodovico Giustini di Pistoia, Martino Bitti, Alessandro Scarlatti, Alessandro Marcello, Francesco Barsanti und Francesco Maria Veracini
Edoardo Torbianelli, Fortepiano
María Cristina Kiehr, Sopran
Chiara Banchini, Violine
Marc Hantaï, Traversflöte
Rebeka Rusò, Viola da gamba
Daniele Caminiti, Erzlaute
Eine klingende Hommage an den genialen Instrumentenbauer und Innovator Bartolomeo Cristofori (1655-1732), der mit seinem Cimbalo con piano e forte - dem ersten voll ausgereiften Hammerklavier - die Klangwelt der abendländischen Kunstmusik revolutioniert hat. Der sich im Besitz der SCB befindliche Nachbau dieses Instruments ist in den verschiedensten Kontexten zu erleben: als Soloinstrument, kammermusikalisch in Kombination mit anderen Continuo-Instrumenten und zur Begleitung von Vokalmusik.
GIUSEPPE ANTONIO BRESCIANELLO
Concerti, Sinfonie, Ouverture
David Plantier, Violine
Katharina Arfken, Oboe
Eckhard Lenzing, Fagott
La Cetra Barockorchester Basel, Ltg. David Plantier und Václav Luks
"Highly recommended", so beschliesst der Kritiker von classicstoday seine Rezension der Erstauflage der Brescianello-CD. Und der Kritiker der NZZ schreibt von einem "ebenso kunst- wie phantsievollen Meister des 'vermischten Stils'", dessen Concerti, Sinfonie und Ouverture vom "exquisiten Barockorchester La Cetra [...] transparent im Klangbild, biegsam in der Linienführung, lustvoll in der Ausgestaltung" gespielt werden. Kurz: "Die hinreissende Visitenkarte eines sogenannten Kleinmeisters, von dem man gerne mehr hören möchte."
Wenn Ihr Kind nach einem passenden Musikinstrument sucht, kann es am Instrumenten-Nnachmittag am 12. Februar eine Vielzahl von Angeboten kennenlernen.
Die Instrumente der Schola Cantorum Basiliensis werden im Haus Rosengarten vorgestellt, gleich am Eingang zum Campus der Musik-Akademie Basel. Die Blockflöten finden Sie im Klaus Linder-Saal im Hauptgebäude.
Noch ein spezieller Hinweis: von 14 bis 14.30 Uhr werden einige Klassen der SCB ein Mini-Konzert im Klaus Linder-Saal vortragen.
Im Anschluss an den Instrumenten-Nachmittag ist während der Besuchswoche vom 14. bis 18. Februar der gesamte Unterricht der Musikschule Basel und der Schola Cantorum Basiliensis - Allgemeine Schule an allen Standorten frei zugänglich. Die genauen Unterrichtszeiten und die Lage der Räumlichkeiten entnehmen Sie bitte der Beschilderung vor Ort.
Wenn Sie Verwandte und Bekannte haben, die sich für Musikunterricht interessieren, wären wir dankbar, wenn Sie sie auf dieses Angebot hinweisen.
Instrumentennachmittag am Samstag, 12. Februar 2011, 14-17 Uhr
Besuchswoche an der Allgemeinen Schule der SCB vom 14. bis 18. Februar 2011
Flyer mit Programm Instrumenten-Nachmittag
JUDITHA TRIUMPHANS DEVICTA HOLOFERNIS BARBARIE
Die nach dem Sieg über die Barbarei des Holfernes triumphierende Judith
Sacrum militare Oratorium
für 5 Soli, Chor und Orchester
von Antonio Vivaldi (1716)
Mitglieder von La Cetra. Barockorchester Basel sowie
Studierende der Schola Cantorum Basiliensis
Samstag, 5. März 2011, 20.15 Uhr
Leonhardskirche Basel
O quam vaga, venusta, o quam decora. "Oh wie schön, wie anmutig und liebreizend" - so reagieren die Assyrer, wenn die schöne Judith im gleichnamigen "geistlich-kriegerischen Oratorium" deren Lager betritt, um Holofernes, den Belagerer Bethuliens, erst zu bezirzen, trunken zu machen und dann zu enthaupten. Und unvergleichlich schön, anmutig und liebreizend ist trotz des blutrünstigen Ausgangs auch Vivaldis Musik. Das Orchester ist äusserst farbig besetzt: neben den üblichen Streichern setzt Vivaldi - zumeist solistisch konzertierend - eine Viola d'amore, ein Gambenquintett, zwei Altblockflöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, ein Chalumeau, Mandoline, Orgel, vier Theorben und - wie es sich für diesen Stoff gehört - zwei Trompeten und eine Pauke ein. Damit entfaltet er in einer ununterbrochenen Folge hinreissender Arien und Chöre einen unerhörten Klangzauber.
Die Aufführung ist das Abschlussprojekt des Kurses "Maestro al cembalo". Unter der Leitung von Prof. Andrea Marcon werden dabei fortgeschrittene Studierende der SCB im Rahmen ihres Masterstudiums auf die Tätigkeit der Ensembleleitung vom Cembalo aus, aber auch auf die Vorbereitung von Aufführungsmaterialien sowie auf die eigentliche Aufführung und allgemein die Durchführung von grösseren Projekten vorbereitet.
Flyer
Musique de la Grande Écurie & des Gardes Suisses
Unter der Leitung von Thilo Hirsch haben das ensemble arcimboldo und ein Trompetenensemble der Schola Cantorum Basiliensis beim renommierten Label Musiques Suisses (in Koproduktion mit dem Schweizer Radio DRS) Musik der Grande Écurie vom französischen Königshof des 17. und 18. Jahrhunderts eingespielt.
Die Grande Écurie war eine der wichtigsten und repräsentativsten Abteilungen des französischen Hofes. Neben Trompeten, Oboen und Geigen werden in den Dokumenten auch Trompettes marines, Cromornes, Fifres und Tambours genannt. Allerdings war nicht klar, welche konkreten Instrumente damit gemeint sind. In einem umfassenden, interdisziplinären Forschungsprojekt der SCB wurden deshalb diese Instrumente untersucht und rekonstruiert, was eine solche klangliche Wiederbelebung der Grande Écurie letztlich erst ermöglicht hat.
CD-Cover
Zinzendorfhaus, Leimenstrasse 10, Basel
Eintritt frei
Italienische Madrigale von zwei deutschen Studenten sowie Werke ihres Venezianischen Meisters:
Johann Grabbe, Heinrich Schütz und Giovanni Gabrieli
Johann Grabbe (1585-1655) und Heinrich Schütz (1585-1672) sind nicht nur im gleichen Jahr geboren, sie haben darüber hinaus weitere Gemeinsamkeiten: so haben beide bei Giovanni Gabrieli in Venedig studiert - Grabbe von 1607 bis 1610, Schütz von 1609 bis 1612 -, beide wurden von Gabrieli, einem der grössten Lehrer der damaligen Zeit, wesentlich für ihr eigenes kompositorisches Schaffen geprägt und beide haben als Resultat ihres Studiums ihr "Primo libro de madrigali" publiziert (Grabbe 1609 und Schütz 1611). Das AVES-Lunchtime-Konzert bietet Gelegenheit, Madrigale aus diesen Opera prima von Grabbe und Schütz im Zusammenhang mit Werken ihres Meisters Gabrieli zu hören.
Detailprogramm
Die Advanced Vocal Ensembles Studies (AVES) sind ein innovatives Programm auf Master-Ebene für professionelle junge Sängerinnen und Sänger. Es erkundet das reiche und vielfältige Repertoire für Vokal-Ensembles in solistischer Besetzung, wie es in der weltlichen europäischen Musik der Renaissance, des Barock und darüber hinaus anzutreffen ist. In intensiven Probephasen, die auch Sprachcoaching und die Auseinandersetzung mit dem kulturellen und historischen Hintergrund der unterschiedlichen Repertoirebereiche umfassen, werden die Teilnehmenden zum Ensemble-Singen auf höchstem Niveau geführt.
Wir gratulieren herzlich!
Damit reihen sie sich in die eindrückliche Liste von SCB-Studierenden ein, die dieses Jahr einen Preis an einem internationalen Wettbewerb errungen haben.
Dazu gehören etwa Magdalena Malec (2. Preis, Klasse Andrea Marcon) und Nadja Lesaulnier (3. Preis, Klasse Jesper Christensen), mit denen gleich zwei Absolventinnen der SCB unter den drei Preisträgern in der Kategorie "Cembalo" des diesjährigen Bach-Wettbewerbs Leipzig sind, der zu den weltweit bedeutendsten Musikwettbewerben für junge Interpretinnen und Interpreten zählt.
Ebenfalls einen 2. Preis hat der aus der Romandie stammende Organist Adrien Pièce (Klasse Lorenzo Ghielmi) am VI. Concorso Internazionale di interpretazione organistica in Fano Adriano (Italien) gewonnen. Dieser Wettbewerb wird auf der Adriano Fedeli-Orgel von 1756 durchgeführt.
Am Paul-Hofhaimer-Wettbewerb in Innsbruck (gespielt auf verschiedenen historischen Instrumenten, u. a. in der Hofkirche auf der Ebert-Orgel von 1561) sind fünf der sechs Finalistinnen und Finalisten und alle drei PreisträgerInnen ehemalige oder aktuelle Studierende der SCB: Oren Kirschenbaum (Klasse Wolfgang Zerer) und Manuel Tomadin (ehem. Klasse Jean-Claude Zehnder) wurden ex aequo mit dem 2. Preis ausgezeichnet, Magdalena Hasibeder (Klasse Andrea Marcon) mit dem 3. Preis. Ein 1. Preis wurde bei der diesjährigen Durchführung nicht vergeben.
Am Concours International d'Orgue Pierre de Manchicourt in Béthume (Frankreich) errang Jule Rosner (Klasse Lorenzo Ghielmi) den 2. Preis.
Auch ihnen allen gratulieren herzlich!
"Ein intensiver, fruchtbarer Austausch"
Bravi und Begeisterungspfiffe im vollen Haus
Publikum und Presse haben Cavallis Oper "La Calisto", eine Produktion des Theaters Basel in Zusammenarebit mit der Schola Cantorum Basiliensis, mit einhelliger Begeisterung aufgenommen.Ein Ausschnitt aus dem Presse-Echo:
amüsantes Welttheater, immer haarscharf auf dem Grat zwischen Komödie und Tragödie
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.05.10
wunderbar saftig und theaterprall, ohne dabei die Exaktheit der szenischen oder musikalischen Figurenzeichnung zu opfern
St. Galler Tagblatt, 25.05.10
Jan Bosses kluge, lustvolle Regie, ein wunderbares Sängerensemble, das starke Orchester "La Cetra" unter Andrea Marcon: "La Calisto" in Basel ist genial.
BZ am Sonntag, 23.05.10
Ein wundervoller Opernabend, bei dem, wie nur ganz selten zu erleben, Szene und Musik eine liebevolle Symbiose eingehen und beide gleichermassen zur Verzauberung des Publikums beitragen.
Südostschweiz, 23.05.10
Die Basler Aufführung profitiert davon, dass mit Sängern und Instrumentalisten der Schola Cantorum Basiliensis vielseitig ausgebildete und versierte Multitalente in der Produktion mitwirken. Es ist ein Fest der geschmeidigen, lilnear geführten Stimmen.
NZZ, 25.05.10
Bravi und Begeisterungspfiffe im vollen Haus
BaZ, 25.05.10
Weitere Aufführungen
27., 29. Mai 2010; 5., 7., 9., 11., 15. Juni 2010, jeweils 20.00 Uhr20. Juni 2010, 19.00 Uhr
Vorverkauf
- Billettkasse am Theaterplatz (Mo-Fr 10.00-13.00 Uhr und 15.30-18.45 Uhr; Sa 10.00-18.45 Uhr)
- Telephon +41-61-295 11 33 (Mo-Sa 10.00-18.45 Uhr)
- billettkasse@theater-basel.ch
Pressespiegel
Lesen Sie hier die begeisterten Rezensionen in
Basler Zeitung
Basellandschaftliche Zeitung am Sonntag
Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag
Neue Zürcher Zeitung
Sankt Galler Tagblatt
Südostschweiz
Schauen Sie sich hier den Kurzbeitrag auf art-tv an
CD-Reihe in frischer Aufmachung neu bei Glossa
Eine Wiederveröffentlichung von 1997.
Der Tag der ist zu freÿdenreÿch – unter diesem Motto wird von Studierenden der SCB unter der Leitung von Randall Cook, Anne Smith und Corina Marti ein Erlebnis für alle Sinne geboten mit farbenreicher Musik vom dänischen Königshof in der Mitte des 16. Jahrhunderts, Lesungen und einem abschliessenden Apéro mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der Zeit der Renaissance.
in ecclesia ducali Sanctae Barbarae – in der Hofkirche der Gonzaga in Mantua waren die berühmtesten Musiker ihrer Zeit tätig. Klangprächtige Vokal- und Instrumentalmusik aus dem 16. und 17. Jahrhundert für die Vesper in der Hofkirche erklingt mit Studierenden der SCB unter der Leitung von Bruce Dickey und Charles Toet.
Predigerkirche Basel, 20.15 Uhr, Eintritt: 15.-/10.- an der Abendkasse
Sie ist Trägerin zahlreicher renommierter Preise sowohl mit verschiedenen Ensembles wie auch als Solistin (u.a. beim Concorso Antonio Vivaldi Torino).
Heute gehört Amandine Beyer zu den international gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation. Als Solistin und Kamermusikerin hat sie u.a. mit dem Ensemble 415, Le Concert Français, der Accademia Montis Regalis, Mala Punica, La Fenice, Al Ayre Español sowie Persönlichkeiten wie Pierre Hantaï, Chiara Banchini oder Giuliano Carmignola zusammengearbeitet.
Ihre reiche Diskographie umfasst über 30 Titel, darunter jüngst eine Aufnahme von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, die Furore gemacht hat.
Auch als Pädagogin hat sich Amandine Beyer in verschiedenen Meisterkursen sowie als Dozentin an der ESMAE, Hochschule für Alte Musik Porto, bereits einen ausgezeichneten Ruf erworben.
Mehr zu Amandine Beyer auf www.amandinebeyer.com
Die Schweizer Geigerin Leila Schayegh hat in Basel bei Raphaël Oleg ihr Solistendiplom mit Auszeichnung absolviert, bevor sie sich mit einem Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Chiara Banchini auf Violine in alter Mensur konzentriert hat. Zum Zeitpunkt ihres mit summa cum laude abgelegten Diploms für Alte Musik war sie bereits Preisträgerein des Premio Bonporti Rovereto (des ersten Wettbewerbs für Barockvioline) sowie weiterer renommierter Preise.
Heute gehört Leila Schayegh zu den international gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation. Als Solistin und Kamermusikerin hat sie u.a. mit dem Ensemble 415 und dem Ensemble La Risonanza sowie mit Persönlichkeiten wie Chiara Banchini, René Jacobs, Andrea Marcon, Andreas Scholl oder Maria Cristina Kiehr zusammengearbeitet.
Aus ihrer umfassenden Diskographie seien als jüngste Aufnahme die von der Schallplattenkritik hochgepriesenen Sonaten des Bach- und Händel-Zeitgenossen Giovanni Mossi erwähnt.
Neben ihrer Konzerttätigkeit beschäftigt sich Leila Schayegh auch mit Themen der Forschung, die einen direkten Bezug zur künstlerischen Praxis aufweisen.
Seit 2006 ist sie Dozentin für Barockvioline an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Mehr zu Leila Schayegh auf www.leilaschayegh.com
Die Schola Cantorum Basiliensis ist Trägerin des BASLER STERNS und freut sich sehr über die Auszeichnung. Mit dem Preis werden Personen und Institutionen geehrt, die den Ruf Basels auf nationaler und internationaler Ebene nachhaltig verbreitet haben.
Die SCB tut dies seit ihrer Gründung 1933 in zunehmendem Mass mit ihren 200 Studierenden und 70 Dozierenden aus aller Welt sowie mit einer Musikschule für Kinder, Jugendliche und erwachsene Laien aus Basel und der Region mit nochmals 20 weiteren Lehrerinnen und Lehrern. Die ausländischen Studierenden sind die besten Botschafter für Basel und die Schweiz, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren und von ihrem Ausbildungsinstitut berichten. Darüber hinaus verfolgen viele Studierende und Dozierende als führende Exponenten der Alten Musik internationale Karrieren und tragen den Ruf Basels und der SCB durch die Konzertsäle und Aufnahmestudios dieser Welt.
Musikalische Leitung: Johannes Keller - Regie: Manfred Weiss - Bühne: Marion Menziger - Kostüme: Judith Fischer - Licht: Cornelius Hunziker - Dramaturgie: Christine Fischer - Regieassistenz: Helena Langewitz und die Klasse Maestro al Cembalo (Kursleitung: Andrea Marcon) gemeinsam mit der Opernklasse (Kursleitung: Manfred Weiss)
Zwei weitere Aufführungen: Mi 18. und Sa 21. November 2009, jeweils 20h
Veranstaltungsort: Wettsteinsaal - Claragraben 43 - Basel
Platzkarten sind obligatorisch, bitte reservieren Sie diese am Empfang der Musik-Akademie
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9 -12 Uhr und 13 - 17 Uhr, sowie unter 061 264 57 57
Das Ensemble Meridiana, dessen Mitglieder Absolventen und Studierende der SCB sind (Dominique Tinguely, Cecilie Valtrová-Vimrová, Karel Valter, Tore Eketorp, Christian Kjos) gewinnt den ersten Preis beim prestigeträchtgen Wettbewerb des York Early Music Festivals in England.
Das Ensemble Grand Désir, ebenfalls bestehend aus Absolventinnen der SCB (Anne Marieke Evers, Anita Orme Della Marta, Tobie Miller), erhält beim selben Wettbewerb den Preis der "Friends of the York Early Music Festival".
Wir gratulieren beiden Ensembles herzlich zum grossen Erfolg!
www.ensemblemeridiana.com
www.granddesir.com
Mit seiner neuen CD "Filia Praeclara" beim Label DIVOX gewinnt das Ensemble Peregrina, bestehend aus Absolventinnen der SCB (Agnieszka Budzinska-Bennett, Kelly Landerkin, Lorenza Donadini, Els Janssens), den Echo Klassik Preis 2009 in der Kategorie "Chorwerke-Einspielung des Jahres (Chor/Ensemblemusik 16.-17. Jahrhundert) a capella"
Die CD wurde mit Unterstützung der Schola Cantorum Basiliensis, der Fritz Thyssen-Stiftung und des Argauer Kuratoriums realisiert.
Wir freuen uns über diesen hervorragenden Erfolg der Aufnahme und gratulieren!
Details über die CD
ensemble peregrina
www.divox.com
RIMAB – „Répertoire d’iconographie de la musique ancienne, Basel" – ist eine online zugängliche Datenbank (www.rimab.ch) für Bild- und Textquellen in der Musik. Sie stellt ein neues, modernes Werkzeug zur Forschung in einem Netzwerk dar und soll den Austausch von Material und Forschungsergebnissen zwischen den – in verschiedenen Ländern und Sprachen arbeitenden – Projektmitarbeitern gewährleisten. Durch die Möglichkeit der flexiblen Verknüpfung von Bilddokumenten mit mehrsprachigen Vokabularen und Klassifizierungssystemen, detaillierten Bildinterpretationen, Primärquellen und Sekundärliteratur, ergeben sich bisher unerreichte Synergieeffekte. Die gesamten Forschungsergebnisse, Material- und Quellensammlungen stehen – nach einer urheberrechtlich notwendigen Registrierung – auch einem interessierten Publikum zur Verfügung.
Das erste Forschungsprojekt der SCB, bei dem RIMAB zum Einsatz kommt, ist „La Grande Écurie – Erforschung und Rekonstruktion der Instrumente und ihres Repertoires am Hof Ludwigs XIV. und XV“. Durch die Beteiligung von Projekt-MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, MusikerInnen), die an den verschiedenen Teilbereichen der Grande Écurie forschen, und durch die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern (Instrumentenbauer, Musikmuseum Basel, ensemble arcimboldo,
musiques suisses), bündeln sich die notwendigen Kompetenzen, um das Projekt-Ziel zu erreichen: Die klingende Wiederbelebung der Grande Écurie im Hinblick auf die verwendeten Instrumente, die damit zusammenhängende Spielpraxis und das Repertoire. Nicht zuletzt geht es bei diesem vom Schweizerischen Nationalfonds (DORE-Programm) geförderten Projekt um die Erschliessung eines neuen Terrains auf dem Feld der Alten Musik.


