Schola Cantorum Basiliensis Musik-Akademie der Stadt Basel

News


14.12.2009 - SCB erhält Basler Stern 2009

Die Schola Cantorum Basiliensis hat am 14. Dezember den BASLER STERN 2009  erhalten und freut sich sehr über die Auszeichnung. Mit dem Preis werden Personen und Institutionen geehrt, die den Ruf Basels auf nationaler und internationaler Ebene nachhaltig verbreitet haben.
Die SCB tut dies seit ihrer Gründung 1933 in zunehmendem Mass mit ihren 200 Studierenden und 70 Dozierenden aus aller Welt sowie mit einer Musikschule für Kinder, Jugendliche und erwachsene Laien aus Basel und der Region mit nochmals 20 weiteren Lehrerinnen und Lehrern. Die ausländischen Studierenden sind die besten Botschafter für Basel und die Schweiz, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkehren und von ihrem  Ausbildungsinstitut berichten. Darüber hinaus verfolgen viele Studierende und Dozierende als führende Exponenten der Alten Musik internationale Karrieren und tragen den Ruf Basels und der SCB durch die Konzertsäle und Aufnahmestudios dieser Welt.


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15.10.2009 - Wiederaufnahme der vom Jahrbuch der Opernwelt 2009 mehrfach ausgezeichneten Aufführungen von Alessandro Scarlattis Oper „Penelope la casta“

Die Wiederentdeckung der Musikalien-Bestände der Sing-Akademie zu Berlin im Jahr 1999 in Kiew machte es möglich: Die neuzeitliche URAUFFÜHRUNG von ALESSANDRO SCARLATTIS Oper PENELOPE LA CASTA durch die SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS greift auf eine nun wieder zugängliche, vollständige Partitur zurück. - Unter dem Motto "Homer einmal anders" lösen sich Konflikte um die HEIMKEHR des ODYSSEUS in Wohlgefallen: Von Eifersucht übermannt stellt ODYSSEUS die Keuschheit seiner Gattin PENELOPE wegen der zahlreichen Freier, die sie bestürmen, auf die Probe. Er überbringt ihr, verkleidet als eigener Diener, die Nachrichte seines TODES. Im Wechselspiel mit weiteren verdeckten IDENTITÄTEN, im lebhaften Miteinander von ernsten und komischen Rollen und im Austausch von mehreren BRIEFEN, in denen wenig Wahres zu lesen ist, wird der WETTSTREIT um den vermeintlich leeren THRON zu einer facettenreichen Verwechslungsgeschichte. - Vielfältige kurze Arienformen und detailliert auskomponierte Rezitative geben einen Einblick in die wenig aufgeführte Opernpraxis des späten 17. Jahrhunderts. - Das SNF-FORSCHUNGSPROJEKT zu Barockoper an der SCHOLA CANTORUM BASILIENSIS liefert mit umfangreichen Recherchen zum historischen Umfeld der neapolitanischen URAUFFÜHRUNG den wissenschaftlichen Hintergrund einer Hochschulproduktion, die Barockoper informiert vermittelt, ohne zu "rekonstruieren".                                                                                                      >>>Flyer

Musikalische Leitung: Johannes Keller - Regie: Manfred Weiss - Bühne: Marion Menziger - Kostüme: Judith Fischer - Licht: Cornelius Hunziker - Dramaturgie: Christine Fischer - Regieassistenz: Helena Langewitz und die Klasse Maestro al Cembalo (Kursleitung: Andrea Marcon) gemeinsam mit der Opernklasse (Kursleitung: Manfred Weiss)          


Zwei weitere Aufführungen: Mi 18. und Sa 21. November 2009, jeweils 20h
Veranstaltungsort: Wettsteinsaal - Claragraben 43 - Basel          

Platzkarten sind obligatorisch, bitte reservieren Sie diese am Empfang der Musik-Akademie

Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9 -12 Uhr und 13 - 17 Uhr, sowie unter 061 264 57 57


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09.10.2009 - Internationales Symposium der Schola Cantorum Basiliensis

Internationales Symposium der Schola Cantorum Basiliensis: „Oper als „Gesamtkunstwerk“ – zum Verhältnis der Künste im barocken Musiktheater“ vom 19. – 21. November 2009

Das internationale Symposium „Oper als „Ge­samtkunstwerk” – zum Verhältnis der Künste im barocken Musiktheater“ knüpft an einen Teil­bereich des an der Schola Cantorum Basiliensis durchgeführten SNF-Forschungsprojekts „Opera seria an deutschsprachigen Höfen“ an: Annähe­rungen an historische Opernaufführungen liessen einen methodischen Brennpunkt im Begriff „Ge­samtkunstwerk“ erkennbar werden. Nicht nur der unterschiedliche Umgang mit dem Terminus in den am Forschungsprojekt beteiligten Disziplinen, sondern auch die Frage nach sinnvollen inhaltlichen Bezügen des vor allem im späten 19. Jahrhundert massgeblichen Begriffs zu barockem Hof- und Opernleben stehen im Zentrum der Tagungsthematik.

Als grundlegendes Wissen für historisch infor­mierte heutige Aufführungen wird im Dienste des Verständnisses zeitgenössischer Wirkungswei­sen von Oper bis ca. 1760 das Verhältnis und der Anteil der verschiedenen Künste am Ereignis „Auf­führung“ grundlegend verhandelt. Dies schliesst Methodenfragen ebenso ein wie Diskussionen über das Verhältnis von Operntheorie zur zeitge­nössischen Praxis oder Annäherungen an konkrete historische Aufführungen beziehungsweise an den Stellenwert von Oper im Zusammenhang höfischer Festlichkeiten. >>Zum Tagungsprogramm

Referenten: Bruno Forment (Gent), Andrea Garavaglia (Fribourg), Lydia Goehr (New York), Sebastian Hauck (Leipzig), Wendy Heller (Princeton), Bernhard Jahn (Magdeburg), Andreas Kotte (Bern), Klaus Krüger (Berlin), Helena Langewitz (Basel), Michael Maul (Leipzig), Panja Mücke (Marburg), Martina Papiro (Florenz), Jens Roselt (Hildesheim), Claudia Terne (Berlin), Sebastian Werr (München), Luca Zoppelli (Fribourg) und Christine Fischer (Basel).


Eintritt zur Tagung frei und Anmeldung erwünscht

Kontakt: Christine Fischer, Musik-Akademie der Stadt Basel, Schola Cantorum Basiliensis, Leonhardsstrasse 6, Postfach 2 3 2, CH- 4003 Basel, Telefon: +41 61 264 57 27, Fax +41 61 264 57 49, Email: christine.fischer@mab-bs.ch 



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21.07.2009 - SCB-Absolventen gewinnen beim York Early Music International Young Artists Competition 2009

Das Ensemble Meridiana, dessen Mitglieder Absolventen und Studierende der SCB sind (Dominique Tinguely, Cecilie Valtrová-Vimrová, Karel Valter, Tore Eketorp, Christian Kjos) gewinnt den ersten Preis beim prestigeträchtgen Wettbewerb des York Early Music Festivals in England.
Das Ensemble Grand Désir, ebenfalls bestehend aus Absolventinnen der SCB (Anne Marieke Evers, Anita Orme Della Marta, Tobie Miller), erhält beim selben Wettbewerb den Preis der "Friends of the York Early Music Festival".
Wir gratulieren beiden Ensembles herzlich zum grossen Erfolg!

www.ensemblemeridiana.com
www.granddesir.com


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15.07.2009 - Ensemble Peregrina gewinnt Echo Klassik Preis 2009

Mit seiner neuen CD "Filia Praeclara" beim Label DIVOX gewinnt das Ensemble Peregrina, bestehend aus Absolventinnen der SCB (Agnieszka Budzinska-Bennett, Kelly Landerkin, Lorenza Donadini, Els Janssens), den Echo Klassik Preis 2009 in der Kategorie "Chorwerke-Einspielung des Jahres (Chor/Ensemblemusik 16.-17. Jahrhundert) a capella"
Die CD wurde mit Unterstützung der Schola Cantorum Basiliensis, der Fritz Thyssen-Stiftung und des Argauer Kuratoriums realisiert.
Wir freuen uns über diesen hervorragenden Erfolg der Aufnahme und gratulieren!

Details über die CD
ensemble peregrina
www.divox.com


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27.03.2009 - SCB Allgemeine Schule: Neue Tarife ab Aug. 2009

Nach einer langen Phase stabiler Schulgelder (seit 2004) muss die Allgemeine Schule der SCB nun ihre Tarife zum 1. August 2009 erhöhen. Für Kinder und Jugendliche steigen die Schulgelder um durchschnittlich 7%, für Erwachsene um durchschnittlich 15%. Mit dieser Gewichtung zu mehr Eigenbeteiligung beim Erwachsenenunterricht tragen wir einer Forderung des Subventionsgebers Rechnung.
Gründe für die Erhöhung sind die allgemein gestiegenen Kosten, aber auch Verbesserungen in der Infrastruktur der Schule (z.B. ausgedehntere Öffnungszeiten, Service-Verbesserungen in der Bibliothek, Verbesserungen in der EDV etc.). Ziel aller Massnahmen ist es, die Qualität und die Vielfalt unseres Angebots zu bewahren.
Wir nutzen die Gelegenheit gleichzeitig für Anpassungen in der Tarifstruktur, die in einzelnen Bereichen auch Verbesserungen bringen. So wurden nun drei Alterskategorien geschaffen (Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre / Junge Erwachsene 21-28 Jahre / Erwachsene ab 28 Jahren), mit denen die Jugendtarife ein Jahr ausgedehnt wurden und die Erwachsenentarife erst ab 28 Jahren greifen (vorher ab 20 Jahren). Für die neue Kategorie "Junge Erwachsene" gelten einheitliche Tarife, die sich zwischen den Jugend- und Erwachsenentarifen bewegen. Es wird dabei nicht mehr unterschieden in "in Ausbildung" und "nicht in Ausbildung".
Die Tarife für grössere Ensembles an der SCB werden nicht erhöht.


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26.11.2008 - Fotoausstellung und Buch: Wunderkammer Alte Musik


Fotobuch - Fotoausstellung


"Wunderkammer Alte Musik – Die Schola Cantorum Basiliensis"

 

Die SCB feiert ihren 75. Geburtstag mit einer Fotoausstellung im Historischen Museum Basel - Musikmuseum mit grossformatigen Bildern von A.T. Schaefer „Wunderkammer Alte Musik – Die Schola Cantorum Basiliensis“ sowie einem gleichnamigen Buch als begleitende Festschrift. Das Buch enthält neben den Bildern auch Beiträge von Iso Camartin, Peter Gülke, Gabriele Betancourt Nunez, Regula Rapp, Thomas Drescher und Jeremy Llewellyn.


Ausstellung:

Musikmuseum Basel, 28. November 2008 bis 8. März 2009

www.musikmuseum.ch


Fotobuch:

Wunderkammer Alte Musik - Die Schola Cantorum Basiliensis

148 S., Hardcover mit Schutzumschlag, Editions Braus: Heidelberg 2008
ISBN 978-3-89466-278-3

www.editionbraus.de / Pressecommuniqué



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26.11.2008 - RIMAB - Forschungsdatenbank

RIMAB 
– „Répertoire d’iconographie de la musique ancienne, Basel" – ist  eine online zugängliche Datenbank (www.rimab.ch) für Bild- und Textquellen in der Musik. Sie stellt ein neues, modernes Werkzeug zur Forschung in einem Netzwerk dar und soll den Austausch von Material und Forschungsergebnissen zwischen den – in verschiedenen Ländern und Sprachen arbeitenden – Projektmitarbeitern gewährleisten. Durch die Möglichkeit der flexiblen Verknüpfung von Bilddokumenten mit mehrsprachigen Vokabularen und Klassifizierungssystemen, detaillierten Bildinterpretationen, Primärquellen und Sekundärliteratur, ergeben sich bisher unerreichte Synergieeffekte. Die gesamten Forschungsergebnisse, Material- und Quellensammlungen stehen – nach einer urheberrechtlich notwendigen Registrierung – auch einem interessierten Publikum zur Verfügung.
Das erste Forschungsprojekt der SCB, bei dem RIMAB zum Einsatz kommt, ist „La Grande Écurie – Erforschung und Rekonstruktion der Instrumente und ihres Repertoires am Hof  Ludwigs XIV. und XV“. Durch die Beteiligung von Projekt-MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Musikwissenschaft, MusikerInnen), die an den verschiedenen Teilbereichen der Grande Écurie forschen, und durch die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern (Instrumentenbauer, Musikmuseum Basel, ensemble arcimboldo,
musiques suisses), bündeln sich die notwendigen Kompetenzen, um das Projekt-Ziel zu erreichen: Die klingende Wiederbelebung der Grande Écurie im Hinblick auf die verwendeten Instrumente, die damit zusammenhängende Spielpraxis und das Repertoire. Nicht zuletzt geht es bei diesem vom Schweizerischen Nationalfonds (DORE-Programm) geförderten Projekt um die Erschliessung eines neuen Terrains auf dem Feld der Alten Musik.



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